Mittwoch, 2. März 2011

Mini-Etikette: Essen und Trinken im Ausland



























Nudeln schlürfend in den Mund schlabbern? Völlig ok - in Japan. Die Rechnung untereinander aufteilen? In Frankreich würden die restlichen Gäste empört tuscheln: "Wie primitiv! Was für schlichte Gemüter!"
Aber Rettung naht, denn: Der Reiseführer "Lonely Planet" gibt in einer Mini-Etikette wertvolle Tipps.
Diese Benimm-Regeln fassen zusammen, was in anderen Ländern beim Essen/Trinken so alles schief gehen kann beziehungsweise auf welche Benimm-Regeln der Gast achten sollte. Besonders schön: In Portugal nie (!) nach Salz und Pfeffer fragen, falls diese noch nicht auf dem Tisch stehen. Gilt als brutale Beleidigung des Kochs - und die werden in portugiesischen Gefilden mit höchstem Respekt behandelt. In Armenien den letzten Tropfen einer Flasche immer ins eigene Glas gleiten lassen. Geht der Rest z.B. eines Rotweins in das Glas eines Gastes bedeutet dies: Dieser Gast muss die nächste Runde ordern (und bezahlen).

Was alles in u.a. Mexiko, Russland, Peru, Schweden und Australien unangenehm werden könnte: Travel Etiquette 101: Eating & Drinking

Foto by Christine Neder (Autorin von "90 Tage, 90 Nächte")

Kommentare:

  1. When in Rom, do as the Romans do. Angeblich darf man auch in Deutschland nicht nach der Pfeffermühle verlangen. Kennt sich da jemand aus?

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  2. Ja, in guten Restaurants fragt man auch in Deutschland nicht nach Pfeffer sondern hofft, dass der Kellner mit der Mühle kommt :-)

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  3. ... und wenn in einem 5-Sterne-Restaurant das Essen komplett mau schmeckt - dann zeigt man mit dem Ruf nach Pfeffer, dass man als Gast einen Stern aberkennt? :-))

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